Der Namen des Gins weckt eine naheliegende Assoziation, hat aber mehr mit der Schmetterlingserbse «Clitoria Ternatea» zu tun als mit der Klitoris. Doch von vorne: Der Clitoria Dry Gin ist ein Kind von Christian Stocker, der in Bayern in dritter Generation die Schnapsbrennerei seiner Familie führt und die Produktpalette von Obstbränden und Likören um Gin-Kreationen erweitert. Der hier besteht aus zwei Geheimzutaten und neun Botanicals, die Stocker verrät, darunter Schlehe, Lemongras, Vogelbeere und Piment. Doch das eigentliche Geheimnis dieses Gins liegt in der Optik. Durch die Beigabe der Blüte der «Clitoria Ternatea» schimmert er petrolfarben. Gibt man ein säurehaltiges Getränk wie Tonic hinzu, wechselt die Farbe. Probier’s aus!
Zusatzinfo: Die Farbe vom Clitoria Gin verändert sich im Laufe der Zeit und kann nach einer Weile heller werden oder sogar ganz verschwinden. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Flasche kühl und vor allem dunkel (oder zumindest ohne direkte Sonneneinstrahlung) gelagert werden. Aber keine Sorge – die Komplexität des Geschmacks bleibt nichtsdestotrotz erhalten..
Facts & Figures:
- Lediglich handverlesene Zutaten und keinerlei Verwendung von Farb- und Aromastoffen
- Farbwechsel bei Zugabe von Tonic Water aufgrund der Blüte der Schmetterlingserbse ‚Clitoria Ternatea‘
- Novel Food-Verordnung: Produktion des Clitoria Dry Gin bis auf weiteres eingestellt
